Logistikberatung FAQ: Was kostet ein Berater? Wann lohnt es sich?



Logistikberatung FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Sie überlegen, ob sich ein Logistikberater für Ihr Unternehmen lohnt? Hier beantworten wir die sieben häufigsten Fragen rund um Logistikberatung — mit konkreten Zahlen aus unserer Beratungspraxis.

Was kostet Logistikberatung?

Logistikberatung kostet in der Regel zwischen 500 und 2.000 Euro pro Beratertag. Die Gesamtkosten hängen vom Projektumfang ab:

  • Kurzanalyse / Quick Check: 3–5 Tage (1.500–10.000 €)
  • Prozessoptimierung: 10–20 Tage (5.000–40.000 €)
  • Umfassendes Beratungsprojekt: 20–50 Tage (10.000–100.000 €)

Der ROI stellt sich erfahrungsgemäß innerhalb von 3–6 Monaten ein, da die identifizierten Einsparungen die Beratungskosten deutlich übersteigen. Bei einem typischen Projekt mit 15 Beratertagen und identifizierten Einsparungen von 80.000 €/Jahr amortisiert sich die Investition bereits nach wenigen Wochen.

→ Lesen Sie auch: Logistikkosten senken: 5 Hebel aus der Praxis

Wann brauche ich einen Logistikberater?

Ein Logistikberater lohnt sich besonders in diesen Situationen:

  • Standortumzug oder Hallenneuplanung: Layoutplanung, Kapazitätsberechnung, Materialflussoptimierung
  • Starkes Wachstum: Wenn die bestehenden Prozesse nicht mehr skalieren
  • Logistikkosten über 8 % des Umsatzes: Hier gibt es fast immer Optimierungspotenzial
  • Digitalisierung: Einführung von TMS-Software oder Dispositionssoftware
  • Fehlende interne Kapazitäten: Wenn das Tagesgeschäft keine Zeit für Optimierung lässt

→ Vertiefung: Unternehmensberatung Logistik: Wann sich externe Expertise lohnt

Was ist eine Scanquote und warum ist sie wichtig?

Die Scanquote gibt an, welcher Anteil der Sendungen an definierten Messpunkten tatsächlich gescannt wird. Sie ist ein zentraler KPI für Prozesstransparenz in Spedition und Logistik.

Warum ist die Scanquote so wichtig?

  • Sendungsverfolgung: Nur gescannte Sendungen sind in Echtzeit verfolgbar
  • Leistungsmessung: Produktivitätskennzahlen sind nur bei hoher Scanquote aussagekräftig
  • Datenqualität: Optimierungen auf Basis schlechter Daten führen zu falschen Entscheidungen

Eine Scanquote über 95 % gilt als Zielwert. In unseren Projekten steigern wir die Scanquote typischerweise von 60–70 % auf über 95 % — die Basis für alle weiteren Optimierungen.

→ Praxisbeispiel: Colli-Verteilung im Stückgutumschlag

Was macht ein Logistikberater?

Ein Logistikberater analysiert Ihre logistischen Prozesse, identifiziert Optimierungspotenziale und begleitet die Umsetzung. Typische Aufgabenbereiche:

  • Prozessanalyse und Benchmarking: Systematische Aufnahme aller Abläufe, Vergleich mit Best Practices
  • Konzeptentwicklung: Maßgeschneiderte Lösungen für Lageroptimierung, Transportmanagement und Umschlag
  • Ausschreibungsmanagement: Professionelle Frachtausschreibungen mit Einsparpotenzial von 10–30 %
  • Implementierungsbegleitung: Einführung neuer Prozesse, Software und Strukturen

→ Alle Leistungen im Überblick: Unsere Leistungen

Wie läuft ein typisches Beratungsprojekt ab?

Ein Beratungsprojekt bei ROTH Logistikberatung durchläuft vier Phasen:

  1. Analyse (1–2 Wochen): Datenerhebung, Prozessaufnahme vor Ort, Interviews mit Mitarbeitern und Führungskräften. Hier entstehen die Grundlagen für alle weiteren Schritte.
  2. Konzept (1–2 Wochen): Schwachstellenanalyse, Entwicklung konkreter Maßnahmen, Berechnung des Business Case mit ROI-Prognose.
  3. Umsetzung (4–12 Wochen): Implementierung der Maßnahmen, Begleitung des Change Managements, Schulung der Mitarbeiter.
  4. Kontrolle (laufend): Erfolgsmessung anhand definierter KPIs, Monitoring der Ergebnisse, Nachjustierung bei Bedarf.

→ Mehr zur Methodik: Logistische Prozesse optimieren: Schritt für Schritt

Welche Einsparungen sind durch Logistikberatung realistisch?

Die erzielbaren Einsparungen hängen vom Ausgangszustand ab. Unsere Erfahrungswerte aus über 20 Jahren Beratungspraxis:

BereichTypische EinsparungHebel
Frachtkosten10–30 %Ausschreibung, Routenoptimierung, Konsolidierung
Handling-Kosten20–40 %Prozessverbesserung, Layoutoptimierung, Automatisierung
Lagerkosten15–25 %Flächennutzung, Bestandsoptimierung, Kommissionierung
Verwaltungskosten10–20 %Digitalisierung, Prozessstandards, Schnittstellenoptimierung

→ Konkrete Beispiele: Logistik optimieren: Systematisch Kosten senken

Brauche ich als Mittelständler einen Logistikberater?

Ja, gerade mittelständische Unternehmen profitieren von externer Logistikberatung. Ab etwa 50 Sendungen pro Tag lohnt sich eine professionelle Analyse.

Warum gerade der Mittelstand?

  • Keine eigene Logistikabteilung: Optimierung bleibt im Tagesgeschäft liegen
  • Gewachsene Strukturen: Prozesse wurden nie systematisch hinterfragt
  • Hohe Wirkung: Schon kleine Verbesserungen haben großen Effekt bei überschaubaren Strukturen
  • Wettbewerbsfähigkeit: Effiziente Logistik ist ein entscheidender Kostenfaktor

ROTH Logistikberatung arbeitet seit über 20 Jahren mit mittelständischen Speditionen und Logistikunternehmen. Wir kennen die typischen Herausforderungen und liefern praxistaugliche Lösungen — keine PowerPoint-Konzepte.

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