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Was kostet eine Logistikberatung?

Der Preis ist nur eine Zahl auf dem Angebot. Entscheidend ist, was am Ende in der Halle hängenbleibt.

Eine Logistikberatung kostet nicht so viel, wie sie spart. Entscheidend ist, was am Ende in der Halle ankommt: höhere Produktivität, niedrigere Personalkosten, bessere Flächennutzung. Wer eine Beratung nur über den Preis bewertet, schaut auf die falsche Seite der Rechnung.

Was den Preis bestimmt

Wir nennen keine pauschalen Euro-Beträge, weil jedes Projekt anders zugeschnitten ist. Was den Aufwand und damit den Preis treibt, ist dagegen klar benennbar:

KostentreiberWas ihn bestimmt
ProjektumfangGeht es um eine einzelne Frage oder um die ganze Halle? Je breiter das Ziel, desto mehr Aufnahme und Analyse.
Standorte und HallenEine Halle ist schneller analysiert als ein Netzwerk aus mehreren Standorten.
Zahl der ProzesseWareneingang, Umschlag, Kommissionierung, Versand – jeder zusätzliche Prozess kostet Aufnahmezeit.
Tiefe der ProzessaufnahmeEin grober Überblick ist günstiger als eine Aufnahme bis auf Tätigkeits- und Zeitebene.
UmsetzungsbegleitungReine Analyse ist ein Projekt. Maßnahmen mit umzusetzen und nachzuhalten ist ein größeres.

Faustregel: Je enger die Fragestellung und je weniger Standorte, desto kleiner das Projekt. Genau deshalb steht am Anfang eine Bestandsaufnahme – damit der Zuschnitt zum tatsächlichen Bedarf passt und Sie nicht für Dinge zahlen, die Sie nicht brauchen.

Wie sich Beratung rechnet

Beratung rechnet sich nicht über das Honorar, sondern über die Hebel in der Halle. Aus über 50 detailliert analysierten Hallen seit 1997 kennen wir die typischen Stellschrauben (Richtwerte, abhängig vom Geschäftsmodell):

  • Produktivität. Viele Hallen liegen bei 18 bis 20 Colli je Mitarbeiterstunde, Benchmarkführer schaffen über 30. Schon ein Teil dieses Abstands bedeutet: dieselbe Menge mit weniger Stunden.
  • Personalkostenquote. Über 60 Prozent vom Umsatz ist ein Warnsignal, ein gesunder Korridor sind 40 bis 50 Prozent – je nach Geschäftsmodell. Personal ist der größte Kostenblock, hier wirkt jede Verbesserung sofort.
  • Hallenauslastung. Unser Erfahrungswert für die personelle Auslastung liegt über 90 Prozent, in der Praxis oft darunter. Die Lücke ist bezahlte Zeit, die nicht in bewegte Ware fließt.
  • Flächennutzung. Im reinen Umschlag rund 0,85 bis 0,95 m² je Colli; eine Dichte um 1,5 Colli/m² ist unkritisch, ab rund 2,2 wird es eng. Wer seine Fläche kennt, baut nicht vorschnell an.

Das sind Richtwerte zur Orientierung, kein zugesichertes Ergebnis – sie hängen vom Hallentyp ab (Sammelgut verhält sich anders als Kontraktlogistik). Weil die Hebel am größten Kostenblock ansetzen – dem Personal – schlagen Verbesserungen schnell aufs Ergebnis durch. Wie schnell sich ein Projekt rechnet, hängt von Ausgangslage und Hallentyp ab und machen wir im Angebot transparent.

Wie ein Projekt abläuft

SchrittWas passiert
1. ProzessaufnahmeWir nehmen Ihre Abläufe in der Halle auf – wie heute gearbeitet wird, nicht wie es im Plan steht.
2. BenchmarkingWir vergleichen Ihre Werte mit unserer Datenbank aus über 50 detailliert analysierten Hallen. Sie sehen schwarz auf weiß, wo Sie stehen.
3. MaßnahmenDaraus leiten wir konkrete Schritte ab – priorisiert nach Wirkung, auf Wunsch mit Umsetzungsbegleitung.

Die genannten Benchmarks sind aggregierte Richtwerte aus über 50 detailliert analysierten Hallen, Stand 2026. Kontextabhängig (Hallentyp, Colli-Struktur); der konkrete Projektzuschnitt wird in der Bestandsaufnahme ermittelt.

Erst wissen, wo Sie stehen

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